Brno, so war das nicht geplant

Temperaturen wie im dicksten Winter, Schneefall 1 Stunde vor dem Training……So hatten wir uns den Saisonstart im tschechischen Brno nicht vorgestellt.
Schon beim freien Training war es so kalt, das René sich nach dem Stint über zu kalte Füße und Hände beschwerte.

In den Qualifyings erging es uns im Grunde nicht anders, mit dem Unterschied, das es kurz vor dem Pflichttraining anfing zu schneien. Zum Glück für uns blieb es aber nur bei ein paar Flocken.

Kurz vor dem Start zum ersten Rennen

Zu unserem eigenen Erstaunen schafften wir es auf Startplatz 13 vor einige Kontrahenten, denen wir in der letzten Saison nicht das Wasser reichen konnten. Die Platznummer störte mich dabei nicht sonderlich, denn da ich an einem 13. geboren wurde sehe ich dieses Datum als Glückstag für mich.

Ehrensache: Handschlag vor dem Kampf

Die Wolken wurden vor dem ersten Rennen am Samstag Abend immer dunkler und niemand war sich so ganz sicher ob es nun Regnen würde, oder nicht. So trafen auch wir die falsche Entscheidung, auf Sliks ins Rennen zu starten. Pünktlich zur Einführungsrunde begann es leicht zu regnen, was uns jedoch nicht vom Start zurück halten konnte.
Leider fing dann auch noch das Visier meines neuen Helmes an zu beschlagen.
Das hinderte mich beim Start so sehr, das ich nach den ersten Metern das Gas raus nahm und das komplette Starterfeld an mir vorbei ziehen ließ.

Da sind die Bedingungen schon nicht mehr so toll

Ich musste dann während des Rennens immer wieder das Visier anheben um die Scheibe klar zu bekommen. Trotzdem konnten wir uns einige Positionswechsel mit Baur/Baur, Baert/Mahl und dem JJR Team herausfahren.

Doch dann geschah das, was keiner von uns haben möchte: Vor der letzten Linkskurve vor Start und Ziel hatten sich Chris Baert / Ronja Mahl an uns vorbeigeschoben und ich wollte mich an den sehr erfahrenen Belgier dran hängen. Leider klappte das nicht so gut wie ich mir erhofft hatte und das Hinterrad unseres Gespanns brach aus. Bei diesen nass-kalten Bedingungen war das Motorrad so für mich nicht mehr zu kontrollieren und wir überschlugen uns und blieben „auf dem Dach“ liegen.

Das Rennen wurde sofort abgebrochen.

Die Streckenposten waren sehr schnell zur Stelle um René und mich unter dem Gespann hervor zu holen, und es wieder auf die Räder zu stellen.

Zum Glück ist uns Beiden nicht schlimmes passiert. Ein paar blaue Flecken und verspannte Muskeln erinnern uns daran, so was nicht öfters zu probieren.

Das Rennen am Sonntag haben wir uns dann von der Tribüne angeschaut, da wir uns dafür nicht fir genug fühlten.

Jetzt geht es zu Hause an die Reparatur unseres Gespanns, damit wir in 5 Wochen in Rijeka wieder Topfit an den Start gehen können.

So weit von hier…..Euch alles Gute….de Maggus

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